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Woher kommen refurbished Produkte?

Typische Quellen für refurbished Produkte

Die Eingangskanäle für eine Wiederaufbereitung können je nach Produkt oder Anbieter sehr vielfältig sein. Nachfolgend, im Rahmen eines kurzen Überblicks, einige typische Beispiele:

  • Retouren: Manchmal senden Kunden ihre Produkte zurück, weil sie nicht zufrieden sind oder ein Problem damit haben. Wenn diese Geräte noch in gutem Zustand sind, können sie aufbereitet und als refurbished verkauft werden.
  • Reparaturrückläufer: Wenn ein Produkt zur Reparatur eingeschickt wird, kann es nach der Reparatur als refurbished verkauft werden, wenn es in gutem Zustand ist.
  • Überproduktionen: Manchmal produzieren Hersteller mehr Geräte, als sie verkaufen können. Diese überschüssigen Geräte können aufbereitet und als refurbished verkauft werden.
  • Ausstellungsstücke: Produkte, die als Ausstellungsstücke in Geschäften verwendet wurden, können ebenfalls als refurbished verkauft werden. Diese Geräte wurden möglicherweise nie benutzt, aber sie wurden aus der Verpackung genommen und gezeigt, was dazu führen kann, dass sie nicht mehr als neu verkauft werden können.
  • B-Ware: Kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Zum Beispiel kann es sich um Produkte handeln, die während des Transports beschädigt wurden oder aus der Verpackung genommen wurden, aber nie benutzt wurden. B-Ware kann auch Produkte umfassen, die als Ausstellungsstücke verwendet wurden oder die Vorführmodelle sind.
  • Ware zweiter Wahl: Dieser Begriff wird oft verwendet, um Produkte zu beschreiben, die aufgrund von Qualitätsproblemen oder Fehlern in der Produktion nicht als „erste Wahl“ verkauft werden können. Diese Produkte können kleine Fehler aufweisen, wie z.B. Kratzer oder Dellen, oder größere Probleme wie Fehlfunktionen oder fehlerhafte Komponenten haben. Im Gegensatz zu B-Ware, die in der Regel Produkte beschreibt, die zwar nicht mehr als neu verkauft werden können, aber ansonsten voll funktionsfähig sind, bezieht sich Ware zweiter Wahl auf Produkte, die möglicherweise nicht voll funktionsfähig sind oder eine schlechtere Qualität aufweisen als Produkte erster Wahl.
  • Trade-In Produkte: Hier handelt es sich um Produkte, die Kunden im Rahmen eines Trade-In-Programms bei einem Händler oder Hersteller in Zahlung geben, um einen Rabatt oder Gutschrift beim Kauf eines neuen Produkts zu erhalten. Das bedeutet, dass Kunden ihre alten Produkte gegen einen neuen Artikel eintauschen können. Diese Programme werden typischerweise für Elektronikprodukte wie Smartphones, Tablets oder Laptops angeboten.
  • Leasingrückläufer: Unternehmen oder Privatpersonen, die Produkte (wie z.B. Smartphones, Notebooks) geleast haben, geben diese nach Ablauf des Vertrags zurück. Diese Geräte können aufbereitet und als refurbished verkauft werden.

Darüber hinaus kann das Herkunftsland ebenfalls eine Rolle spielen. In Abhängigkeit zum Zielmarkt werden gleiche Produkte nämlich häufig zu unterschieldichen Preisen angeboten. Zum Beispiel lag der Einführungspreis für ein Apple iPhone 13 128 GB in Deutschland bei 899.00 €, während der Einführungspreis in Norwegen für das gleiche Gerät bei 982.00 € lag. (Quelle: nukeni.com).

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Wiederkaufswerkt. So kann es sich durchaus lohnen ein Trade-In Gerät aus Land A als refurbished Produkt in Land B weiterzuverkaufen um damit die Gewinnspanne weiter auszubauen. Einige Anbieter geben inzwischen auch das Herkunftsland der refurbished Geräte an (z.B. BackMarket).

Trade-In Programme

Manche Händler spezialisieren sich auf den Ankauf gebrauchter Produkte oder bieten hierfür spezielle Programme an (z.B. Amazon Trade-In, Apple Trade-In). Diese Produkte werden anschließend einer Qualitätssicherung sowie bei Bedarf einer Instandsetzung unterzogen und wieder als refurbished Produkte in Umlauf gebracht.

Für den Endkunden ist der Verkauf des Altgeräts über ein Trade-In Programm in der Regel mit deutlich weniger Aufwand und Risiko verbunden, als die Organisation eines Privatverkaufs (z.B. über eBay oder eBay Kleinanzeigen). Obwohl sich mit Letzerem ggf. ein besserer Preis erzielen lässt und sich womöglich Verhandlungsspielräume ergeben, ist es letztendlich eine Kosten/Nutzen-Abwägung. Hierzu kann vorab recht einfach ein Preisvergleich zwischen gängigen Plattformen für Gebrauchtwarte und dem Trade-In Programmen vorgenommen werden.

Eine Übersicht gängiger Trade-In Programme findet sich nachfolgend:

NameAkzeptierte Trade-In ProdukteGegenwert
Amazon Trade-InKindle E-Reader, Fire-Tablets, Fire TV, Echo, Haussicherheit (z.B. Blink-Geräte), Smartphones, KonsolenAmazon-Gutschein in Höhe des Warenwerts;
20% Rabatt für ein neueres Gerät aus der Produktserie
Apple Trade-IniPhone, iPad, Mac, Apple WatchInzahlungnahme bei Kauf eines neuen Apple Produktes
Samsung Trade-InSmartphones (auch andere Hersteller möglich)Inzahlungnahme bei Kauf eines neuen Samsung Galaxy Modells
Huawai Trade-InSmartphones, Tablets (auch andere Hersteller möglich) Cashback bei Kauf eines neuen Huawei-Produkts
Gamestop Trade-InKonsolen, Konsolenzubehör, SpieleInzahlungnahme, Guthaben, Auszahlung
Übersicht bekannter Trade-In Programme

Retouren und Rückläufer

Darüberhinaus stellen auch Retouren eine mögliche Quelle für refurbished Produkte dar. Für Online-Bestellungen ist nämlich gesetzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht vorgeschreiben. Manche Plattformen bieten dem Kunden sogar noch längere Widerrufsfristen oder ähnlich ausgestaltete Garantien an. So erhält man beispielsweise bei Amazon neben dem Wiederrufsrecht auch eine freiwillige Rückgabegarantie in Höhe von 30 Tagen für die meisten Produkte. Diese Möglichkeiten werden von Kuden auch aus verschiedensten Gründen in Anspruch genommen, beispeilsweise bei Nichtgefallen des Produkt oder falls sich in der Zwischenzeit ein besseres Angebot findet.

Jeder siebte Kunde schickt online gekaufte Elektronik zurück

https://www.test.de/Einkauf-im-Internet-Ruecklaeufer-als-Neuware-4320162-0/

Wird jedoch ein Produkt im Rahmen des möglichen Rückgabezeitraumes zurückgeschickt, ist es häufig nicht mehr originalverpackt und wird anschließend auch nicht mehr als Neuware verkauft. Hier bietet sich nun für den Anbieter ebenfalls die Möglichkeit an, die Ware wieder als refurbished Produkt in Umlauf zu bringen.

Zu diesem Zweck beitreiben manche Plattformen eigene Programme, Kategorien und Aktionen – so beispielsweise Amazon Warehouse Deals oder Conrad Refurbished Produkte. Während manche Anbieter ihren Retourenbestand auch einfach an Dienstleister abtreten, welche auf Refurbishing spezialisiert sind.

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